Hahns Pläne
Wissenschaftsminister Hahn bereibt gute PR. Er hat sich das ein schönes Image aufgebaut, dass er gern konstruktiv mit Interessensvertretungen zusammenarbeiten möchte möchte und dabei kompromissbereit ist. Das trifft wohl auf seine Zusammenarbeit mit der Industriellenvereinigung zu, deren Forderungen oft 1:1 übernommen werden. Die Vorschläge der ÖH werden aber nur angehört und dann ignoriert. Hahns vermeintlich "offener" Zugang ist bloße Show. Gern wird Hahn dem "liberalen" Flügel der ÖVP zugerechnet. Dabei macht Hahn nichts anderes, als die katastrophale Bildungspolitik von Vorgängerin Gehrer fortzuführen. Hahn steht für Studiengebühren, für Zugangsbeschränkungen und für undemokratische Unis.

Hahn verschärft die soziale Situation ausländischer Studierender: In Zukunft können die Unis selbst festelgen, wie viel Studiengebühr Studierende aus Drittstaaten zahlen müssen. Hahn führt weitere Zugangsbeschränkungen ein: In Zukunft können Knock-Out-Prüfungen und subjektive Aufnahmegespräche auch in Master- und PhD-Studien stattfinden. Hahn trägt die Unidemokratie zu Grabe: Der Senat wird völlig entmachtet, während Rektorate und Uniräte noch weiter aufgewertet werden.
 
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